Spesenreglement für NGOs: Festangestellte, Honorarkräfte, Ehrenamtliche

Definition9 min LesezeitAktualisiert 29. Oktober 2026

Non-Profit-Organisationen brauchen ein Spesenreglement das Festangestellte, Honorarmitarbeitende und Ehrenamtliche klar unterscheidet. Anders als in klassischen KMU arbeiten in Vereinen, Stiftungen und gemeinnützigen Organisationen häufig Personen mit sehr unterschiedlichem Anstellungsstatus nebeneinander. Ein einheitliches Reglement, das diese Gruppen nicht differenziert, führt regelmässig zu Problemen bei Steuerrevisionen und verunsichert Mitarbeitende wie Freiwillige gleichermassen.

Die wichtigsten Infos auf einen Blick
1.Art. 327a OR verpflichtet auch Non-Profit-Organisationen, Festangestellten sämtliche notwendigen Auslagen zu ersetzen.
2.Ehrenamtliche haben keinen gesetzlichen Spesenanspruch nach OR, sondern nur auf Basis des Reglements oder einer Vereinbarung.
3.Die Steuerbefreiung einer NPO betrifft die Organisationsebene und befreit weder Mitarbeitende noch Ehrenamtliche von der korrekten Deklaration im Lohnausweis.
4.Ein genehmigtes Spesenreglement mit klarer Abgrenzung der drei Personengruppen vermeidet Nachforderungen bei Steuerrevisionen.
5.Die Einzelfallpauschalen nach Rz 52 der Wegleitung (bis CHF 30 pro Hauptmahlzeit, CHF 0.75/km) gelten für NGOs gleich wie für privatwirtschaftliche Unternehmen.

01.Wer in einer NPO Spesen abrechnen kann

In einer Non-Profit-Organisation kommen typischerweise drei Personengruppen mit Spesenansprüchen in Berührung. Das Spesenreglement muss für jede Gruppe eigene Regeln definieren, da sich die rechtliche Grundlage und der Umfang des Anspruchs grundlegend unterscheiden. Eine pauschale Gleichbehandlung aller Beteiligten ist weder rechtlich korrekt noch praktikabel.

  • Festangestellte: Für Mitarbeitende mit Arbeitsvertrag gilt Art. 327a OR uneingeschränkt. Der Arbeitgeber muss alle notwendigen Auslagen ersetzen, die im Zusammenhang mit der Arbeit entstehen. Die Abrechnung erfolgt wie in einem privatwirtschaftlichen KMU, inklusive Deklaration im Lohnausweis und – wo sinnvoll – einem vom Sitzkanton genehmigten Spesenreglement.
  • Honorarmitarbeitende: Personen mit Honorarvertrag (z. B. externe Referentinnen, Projektberater) sind keine Arbeitnehmenden im Sinne des OR. Ihr Spesenanspruch ergibt sich ausschliesslich aus dem Vertrag oder Auftragsrecht (Art. 402 OR). Das Reglement sollte festhalten, welche Auslagen in welcher Höhe vergütet werden und ob Belege erforderlich sind.
  • Ehrenamtliche: Freiwillige ohne Arbeitsvertrag haben keinen gesetzlichen Anspruch auf Spesenersatz nach Art. 327a OR. Ein Auslagenersatz ist dennoch üblich und sinnvoll, muss aber im Reglement klar geregelt sein. Wichtig: Übersteigen die Vergütungen die tatsächlichen Auslagen, können sie steuerlich als Einkommen qualifiziert werden.
PersonengruppeRechtsgrundlageSpesenanspruchLohnausweis
FestangestellteArt. 327a ORVollständiger Auslagenersatz, zwingendJa, Ziffer 13.1.1 bzw. 13.2
HonorarmitarbeitendeArt. 402 OR / VertragGemäss VereinbarungNein (Honorarabrechnung)
EhrenamtlicheReglement / VereinbarungNur tatsächliche AuslagenNein, wenn nur Spesen nach SSK-Muster für NPO ersetzt werden; sonst ja

Spesenanspruch nach Personengruppe

Ein häufiges Problem in der Praxis: Ehrenamtliche erhalten pauschale Entschädigungen von beispielsweise CHF 200 pro Monat, ohne dass die Organisation prüft, ob tatsächliche Auslagen in dieser Höhe anfallen. Solche Zahlungen gelten steuerlich als Einkommen und müssen deklariert werden. Das Reglement sollte deshalb klar zwischen Auslagenersatz und Entschädigung unterscheiden.

Wichtigste Punkte:
Festangestellte haben nach Art. 327a OR einen zwingenden Anspruch auf vollständigen Auslagenersatz.
Ehrenamtliche erhalten Spesen nur auf Basis des Reglements, nicht kraft Gesetz.
Pauschale Entschädigungen an Freiwillige, die über die tatsächlichen Auslagen hinausgehen, gelten als steuerpflichtiges Einkommen.
Das Reglement muss alle drei Personengruppen separat behandeln.

02.Besonderheiten bei Steuerbefreiung

Viele NPOs sind als gemeinnützige Organisationen von der Gewinn- und Kapitalsteuer befreit. Diese Steuerbefreiung betrifft jedoch ausschliesslich die Organisation selbst. Für die Spesenabrechnung der Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen gelten dieselben Regeln wie für steuerpflichtige Unternehmen. Art. 327a OR unterscheidet nicht zwischen gewinnorientierten und gemeinnützigen Arbeitgebern.

Konkret bedeutet das: Auch eine steuerbefreite Stiftung sollte ein Spesenreglement führen, das sich an der Wegleitung zum Lohnausweis und den SSK-Mustervorlagen orientiert. Für Festangestellte gelten die Einzelfallpauschalen nach Rz 52 unverändert: bis CHF 30 pro Hauptmahlzeit (Mittag- oder Abendessen), Kleinspesen bis CHF 20 pro Tag und bis CHF 0.75/km für das Privatauto. Werden diese Vorgaben eingehalten, genügt im Lohnausweis ein Kreuz bei Ziffer 13.1.1. Pauschalspesen für Zeitabschnitte sind unter Ziffer 13.2 betragsmässig anzugeben – mit oder ohne genehmigtes Reglement – und müssen in etwa den effektiven Auslagen entsprechen; überhöhte Pauschalen können als Lohn aufgerechnet werden.

AspektSteuerbefreite NPOSteuerpflichtiges Unternehmen
Pflicht zum Auslagenersatz (Art. 327a OR)JaJa
Genehmigtes Spesenreglement nötigNicht zwingend, empfohlen für RechtssicherheitNicht zwingend, empfohlen für Rechtssicherheit
Einzelfallpauschalen nach Rz 52 anwendbarJa, identischJa, identisch
Lohnausweis-PflichtJa, für FestangestellteJa, für Festangestellte
Steuerbefreiung auf Spesen übertragbarNeinNicht anwendbar

Auswirkung der Steuerbefreiung auf Spesen

Ein verbreiteter Irrtum ist die Annahme, dass steuerbefreite Organisationen bei Spesen grosszügiger sein dürfen, weil die Steuerbehörde ohnehin nicht genau hinschaue. Das Gegenteil ist der Fall: Gerade bei steuerbefreiten NPOs prüfen die Behörden besonders sorgfältig, ob Spesenzahlungen tatsächlich geschäftlich begründet sind. Unverhältnismässig hohe Spesen können die Gemeinnützigkeit und damit die Steuerbefreiung der Organisation gefährden.

Wichtigste Punkte:
Die Steuerbefreiung einer NPO hat keinen Einfluss auf die Spesenpflichten gegenüber Mitarbeitenden.
Art. 327a OR gilt für gemeinnützige Arbeitgeber genauso wie für privatwirtschaftliche.
Überhöhte Spesenzahlungen können die Gemeinnützigkeit und Steuerbefreiung der Organisation gefährden.
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03.Typische NPO-Spesentypen

Non-Profit-Organisationen haben ein spezifisches Ausgabenprofil, das sich von klassischen KMU unterscheidet. Während Kundenbesuche und Geschäftsreisen in der Privatwirtschaft dominieren, fallen in NPOs häufig Reisen zu Veranstaltungen, Fundraising-Aktivitäten und projektbezogene Auslagen an. Das Spesenreglement sollte diese typischen Kategorien explizit aufführen, damit Mitarbeitende und Ehrenamtliche wissen, welche Kosten erstattungsfähig sind.

  • Reisen zu Veranstaltungen und Sitzungen: Fahrten zu Vereinsversammlungen, Konferenzen, Netzwerktreffen oder Projektstandorten. Üblich sind CHF 0.75/km bei Nutzung des Privatfahrzeugs oder die effektiven ÖV-Kosten (Wagenklasse gemäss Reglement; das SSK-Muster sieht die 1. Klasse vor). Bei Ehrenamtlichen sollte das Reglement festhalten, ob auch Anreisen zu regulären Sitzungen vergütet werden.
  • Repräsentation und Fundraising: Einladungen von Spendern, Sponsoren oder Behördenvertretern, Kosten für Fundraising-Events und Netzwerkpflege. Pauschale Repräsentationsspesen für Kaderpersonen müssen in etwa den effektiven Auslagen entsprechen; nach den SSK-Richtlinien für die Genehmigung dürfen sie, wenn sie CHF 6'000 pro Jahr übersteigen, höchstens 5 % des Bruttolohns betragen, maximal CHF 24'000 pro Jahr. Bei Ehrenamtlichen ohne Lohn entfällt die prozentuale Berechnung; hier empfiehlt sich eine Abrechnung gegen Beleg mit fixer Obergrenze im Reglement.
  • Weiterbildung: Kursgebühren, Tagungskosten und Fachliteratur, die im Zusammenhang mit der Tätigkeit für die Organisation stehen. Für Festangestellte sind solche Kosten über das Spesenreglement abrechenbar, sofern die Weiterbildung vom Arbeitgeber angeordnet oder genehmigt wurde. Bei Ehrenamtlichen ist eine vorgängige Genehmigung durch den Vorstand empfehlenswert.
  • Projektbezogene Auslagen: Materialkosten für Projekte, Druckkosten für Informationsmaterial, Porto, Telefonkosten bei Einsätzen. Diese Kategorie ist in NPOs besonders häufig, da Mitarbeitende und Freiwillige oft eigene Mittel vorstrecken. Das Reglement sollte eine klare Obergrenze pro Einzelausgabe definieren, ab der eine vorgängige Genehmigung erforderlich ist, beispielsweise CHF 200.
SpesentypPauschale / AnsatzBemerkung
Kilometergeld PrivatfahrzeugCHF 0.75/kmAb 1.1.2026, vorher CHF 0.70
Verpflegung (Pauschale nach Rz 52)Bis CHF 30 pro HauptmahlzeitMittag- oder Abendessen auswärts wegen der Arbeit
KleinspesenCHF 20.–/TagFür diverse Kleinauslagen
RepräsentationPauschal: über CHF 6'000/Jahr max. 5 % Bruttolohn, höchstens CHF 24'000/JahrSSK-Richtlinien für genehmigte Reglemente
NaturalgeschenkeCHF 600/KalenderjahrNeu ab 2026, vorher CHF 500/Ereignis

Gängige Pauschalen und Limiten für NPO-Spesen (2026)

Ein Praxisbeispiel: Eine Projektleiterin einer gemeinnützigen Stiftung fährt mit dem Privatfahrzeug zu einem Fundraising-Anlass (80 km hin und zurück), lädt eine potenzielle Grossspenderin zum Abendessen ein (CHF 95) und kauft Informationsmaterial für CHF 45. Die Abrechnung umfasst CHF 60 Kilometergeld (80 km x CHF 0.75), CHF 95 Bewirtung (mit Beleg und Angabe des Geschäftszwecks) sowie CHF 45 Projektmaterial. Total: CHF 200, vollständig erstattungsfähig bei korrekter Belegführung.

Wichtigste Punkte:
NPO-typische Spesentypen wie Fundraising-Bewirtung und projektbezogene Auslagen sollten im Reglement explizit aufgeführt sein.
Die Einzelfallpauschalen nach Rz 52 der Wegleitung gelten für NGOs identisch wie für privatwirtschaftliche Unternehmen.
Bei Ehrenamtlichen empfiehlt sich eine fixe Obergrenze pro Ausgabe mit vorgängiger Genehmigungspflicht.
Repräsentationsspesen bei Ehrenamtlichen ohne Lohn erfordern eine separate Regelung im Reglement.

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04.Häufige Fehler

Fehler 1: Einheitsreglement für alle Personengruppen

Viele NPOs verwenden ein einziges Spesenreglement ohne Unterscheidung zwischen Festangestellten, Honorarkräften und Ehrenamtlichen. Das führt dazu, dass Ehrenamtliche Ansprüche geltend machen, die rechtlich nur Festangestellten zustehen, oder dass Honorarmitarbeitende fälschlicherweise über den Lohnausweis abgerechnet werden. Lösung: Drei separate Abschnitte im Reglement mit klarer Zuordnung der Ansprüche.

Fehler 2: Pauschale Entschädigungen als Spesen deklariert

Ehrenamtliche erhalten monatliche Pauschalbeträge, die als Spesenersatz bezeichnet werden, obwohl keine entsprechenden Auslagen nachgewiesen sind. Die Steuerbehörde qualifiziert solche Zahlungen als Einkommen, was zu Nachforderungen bei den Betroffenen führt. Pauschalen an Freiwillige sollten nur in der Höhe der tatsächlich anfallenden Auslagen angesetzt werden.

Fehler 3: Kein genehmigtes Spesenreglement trotz Pauschalspesen

NPOs zahlen Pauschalspesen an Festangestellte aus, ohne die Höhe zu begründen oder ein genehmigtes Reglement einzuholen. Die Pauschalen sind ohnehin unter Ziffer 13.2 betragsmässig anzugeben; ohne Genehmigung fehlt aber die Rechtssicherheit, und überhöhte oder nicht begründbare Beträge können Steuerbehörde und AHV als Lohn aufrechnen. Lösung: Pauschalen an den effektiven Auslagen ausrichten und das Reglement dem Sitzkanton zur Genehmigung vorlegen.

Fehler 4: Fehlende Belegpflicht bei Fundraising-Spesen

Bewirtungskosten im Rahmen von Fundraising werden ohne Angabe des Geschäftszwecks und der bewirteten Personen abgerechnet. Bei einer Revision können solche Ausgaben als private Verpflegung umqualifiziert werden. Auf jedem Bewirtungsbeleg sollten Datum, Anlass, Teilnehmende und Geschäftszweck vermerkt sein.

Fehler 5: Steuerbefreiung als Freibrief für grosszügige Spesen

Manche NPO-Vorstände gehen davon aus, dass die Steuerbefreiung der Organisation auch bei der Spesenpraxis mehr Spielraum biete. Überhöhte oder nicht geschäftlich begründete Spesen können jedoch die Gemeinnützigkeit infrage stellen und im schlimmsten Fall zum Entzug der Steuerbefreiung führen. Die Spesenpolitik muss dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit entsprechen.

05.Häufige Fragen

Gelten für steuerbefreite Organisationen andere Spesenregeln?

Nein. Die Steuerbefreiung betrifft die Gewinn- und Kapitalsteuer der Organisation, nicht die Spesenabrechnung. Art. 327a OR und die ESTV-Pauschalen gelten für steuerbefreite NPOs identisch wie für steuerpflichtige Unternehmen. Auch die Pflicht zur Deklaration im Lohnausweis bleibt bestehen.

Können Ehrenamtliche in einem Verein Spesen abrechnen?

Ja, sofern das Vereinsreglement dies vorsieht. Ehrenamtliche haben keinen gesetzlichen Anspruch nach Art. 327a OR, da kein Arbeitsvertrag besteht. Der Verein kann jedoch im Spesenreglement festlegen, welche Auslagen in welcher Höhe erstattet werden. Wichtig ist, dass nur tatsächliche Auslagen vergütet werden, damit die Zahlung nicht als steuerpflichtiges Einkommen gilt.

Muss eine NGO das Spesenreglement von der Steuerverwaltung genehmigen lassen?

Nicht zwingend, aber empfehlenswert, wenn die Organisation Festangestellten Pauschalspesen auszahlt oder höhere Ansätze als die Einzelfallpauschalen nach Rz 52 der Wegleitung vergütet. Ein vom Sitzkanton genehmigtes Reglement schafft Rechtssicherheit; Pauschalspesen für Zeitabschnitte sind aber auch dann unter Ziffer 13.2 betragsmässig anzugeben und müssen in etwa den effektiven Auslagen entsprechen. Effektivspesen gegen Beleg und Einzelfallpauschalen nach Rz 52 erfordern keine Genehmigung.

Wie hoch dürfen Spesenentschädigungen an Freiwillige sein?

Es gibt keine feste gesetzliche Obergrenze, aber die Entschädigung muss den tatsächlichen Auslagen entsprechen. Übersteigt die Zahlung die nachweisbaren Kosten, wird der Mehrbetrag als steuerpflichtiges Einkommen behandelt. Als Obergrenzen im Reglement bieten sich die Ansätze des SSK-Muster-Spesenreglements für NPO an: max. CHF 0.75/km für Fahrten sowie Pauschalen bis CHF 30 pro Mittagessen und bis CHF 35 pro Nachtessen.

Brauchen Honorarmitarbeitende einer NPO einen Lohnausweis für Spesen?

Nein. Honorarmitarbeitende sind in der Regel selbständig oder auf Mandatsbasis tätig und erhalten keinen Lohnausweis. Ihre Spesen werden über die Honorarabrechnung vergütet. Die Rechtsgrundlage ist Art. 402 OR (Auftragsrecht) oder die vertragliche Vereinbarung, nicht Art. 327a OR.

Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
1.Ein NGO-Spesenreglement muss Festangestellte, Honorarmitarbeitende und Ehrenamtliche in separaten Abschnitten regeln, da sich Rechtsgrundlage und Anspruchsumfang grundlegend unterscheiden.
2.Festangestellte haben nach Art. 327a OR einen zwingenden Anspruch auf vollständigen Auslagenersatz, unabhängig davon ob die Organisation gemeinnützig ist.
3.Ehrenamtliche erhalten Spesenersatz nur auf Basis des Reglements oder einer Vereinbarung, nicht kraft Gesetz.
4.Die Steuerbefreiung einer NPO betrifft ausschliesslich die Organisationsebene und ändert nichts an den Pflichten bei der Spesenabrechnung und Lohnausweis-Deklaration.
5.Überhöhte oder nicht geschäftlich begründete Spesenzahlungen können die Gemeinnützigkeit und damit die Steuerbefreiung der Organisation gefährden.
6.Die Einzelfallpauschalen nach Rz 52 (CHF 0.75/km, bis CHF 30 pro Hauptmahlzeit, Kleinspesen bis CHF 20 pro Tag) gelten für NGOs identisch wie für privatwirtschaftliche Unternehmen.
7.Pauschalspesen an Festangestellte sind im Lohnausweis unter Ziffer 13.2 betragsmässig anzugeben; ein von der kantonalen Steuerverwaltung genehmigtes Reglement schafft Rechtssicherheit, auch bei steuerbefreiten Organisationen.
8.Pauschale Entschädigungen an Freiwillige, die über die tatsächlichen Auslagen hinausgehen, werden steuerlich als Einkommen qualifiziert.

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