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Belege in der Jackentasche, eine Excel-Liste pro Monat und eine Buchhaltung, die jeden Betrag von Hand abtippt: So läuft die Spesenabrechnung in vielen Schweizer KMU noch heute. Das kostet Zeit, führt zu Fehlern und macht niemandem Freude. Eine digitale Spesenabrechnung in der Cloud ersetzt diesen Ablauf durch wenige Klicks auf dem Smartphone und eine zentrale Übersicht für die Buchhaltung. In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie das funktioniert, was rechtlich gilt und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.
Bei einer digitalen Spesenabrechnung werden Belege nicht mehr gesammelt und in eine Tabelle übertragen, sondern direkt beim Entstehen erfasst: Mitarbeitende fotografieren den Beleg mit dem Smartphone, die Software liest die wichtigsten Angaben aus, und die Spese landet in einem zentralen System. Dort wird sie geprüft, freigegeben und an die Buchhaltung übergeben.
«In der Cloud» bedeutet, dass die Daten nicht auf einem einzelnen Computer liegen, sondern sicher in einem Rechenzentrum. Mitarbeitende, Vorgesetzte und Buchhaltung greifen von überall darauf zu – per App oder im Browser. Eine Installation auf firmeneigenen Servern ist nicht nötig.
Am Beispiel der Spesen App sieht der Ablauf so aus:
Für die Mitarbeitenden sind das drei Klicks pro Beleg. Für die Buchhaltung entfällt das Abtippen komplett.
Belege sammeln, sortieren, in Excel eintragen, kontrollieren und übertragen: Jeder dieser Schritte fällt weg oder wird stark verkürzt. Gerade in kleinen Teams, in denen die Geschäftsleitung die Buchhaltung oft selbst macht, ist das spürbar.
Wenn Beträge automatisch ausgelesen statt abgetippt werden, verschwinden Zahlendreher und vergessene Belege. Die Mehrwertsteuer wird sauber ausgewiesen, was beim Vorsteuerabzug hilft.
Alle Spesen liegen an einem Ort, nachvollziehbar und durchsuchbar. Wer wann was eingereicht und freigegeben hat, ist jederzeit ersichtlich – auch bei einer Revision.
Mitarbeitende müssen nicht bis Monatsende warten, bis ihre Auslagen verarbeitet sind. Das erhöht die Akzeptanz – und die Zufriedenheit im Team.
Ja. Nach Art. 958f OR müssen Geschäftsbücher und Buchungsbelege zehn Jahre aufbewahrt werden. Belege dürfen dabei elektronisch aufbewahrt werden, sofern sie jederzeit lesbar gemacht werden können.
Die Geschäftsbücherverordnung (GeBüV) regelt, wie das geschehen muss. Vereinfacht gesagt müssen digitale Belege:
Cloud-Lösungen werden meist pro Benutzer und Monat abgerechnet. Bei der Spesen Cloud sieht das so aus:
| Variante | Preis | Geeignet für |
|---|---|---|
| Spesen Cloud | CHF 8 pro Benutzer und Monat | KMU mit Export in die eigene Buchhaltung |
| Spesen Cloud mit bexio | CHF 12 pro Benutzer und Monat | KMU, die mit bexio buchen und Spesen direkt übernehmen möchten |
Beide Varianten lassen sich 14 Tage kostenlos und ohne Kreditkarte testen.
Ein KMU mit 10 Mitarbeitenden, die regelmässig Spesen haben, zahlt für die Spesen Cloud CHF 80 pro Monat. Nehmen wir an, jede Person braucht heute rund 30 Minuten pro Monat für Belege und Excel-Liste, und die Buchhaltung nochmals 10 Minuten pro Abrechnung für Kontrolle und Übertrag. Das sind zusammen fast sieben Stunden pro Monat. Wird davon auch nur ein Teil eingespart, ist die Lösung schnell bezahlt.
Wenn Sie lieber zuerst sehen möchten, wie das bei Ihnen aussehen würde, zeigen wir Ihnen die Lösung gerne in einer kurzen Demo.
Ja. Buchungsbelege dürfen nach Art. 958f OR elektronisch aufbewahrt werden, wenn sie jederzeit lesbar gemacht werden können. Die GeBüV verlangt, dass sie unverändert, nachvollziehbar und geschützt abgelegt sind.
Wenn die digitalen Belege die Anforderungen der GeBüV erfüllen, ist das Papieroriginal in der Regel nicht mehr nötig. Klären Sie Sonderfälle mit Ihrer Treuhänderin oder Ihrem Treuhänder.
Die Spesen Cloud kostet CHF 8 pro Benutzer und Monat, mit direkter bexio-Anbindung CHF 12. Sie lässt sich 14 Tage kostenlos und ohne Kreditkarte testen.
Ein KMU kann in der Regel am selben Tag starten: Firma registrieren, Mitarbeitende einladen, App installieren. Danach werden Spesen direkt per Smartphone erfasst.
Belege fotografieren, freigeben, fertig. Testen Sie die Spesen Cloud 14 Tage kostenlos und ohne Kreditkarte – entwickelt und gehostet in der Schweiz.
